deux françaises

mes démons

qui va tuer mes démons?
jour après jour
je t'attendais
étais toujours
sur nos traces
je t'ai trouvé, mon amour,
qu'est-ce que tu veux 
que je fasse?
mon âme est au feu,
toi, tu es mon démon!

le cri

Tout en moi crie son nom! 
Mais elle ne m’entend pas. 
Mon âme l’appelle, 
mais elle n' ouït jamais. 
Tout s’est passé, 
tout est perdu. 
Depuis, je vis 
dans l’abîme.

Hier-und-Jetzt-Sonett

Herzen, Flügel, Nasen, könn' zerbrechen durch,
Blutgeströme fließen, laufen, spritzen, rinnen
warm dir aus dem Arm, warm aus deinen Sinnen.
Magen, Leber, Niere, der Ackermann zerfurch.

Bilder, Düfte und Musik sind in deinem Hirn,
ganz wenig oder etwas noch das Urvertraun,
hilft dir etwas oder eher wenig zu durchschaun,
alle wirren Fäden dieses Lebens zu entzwirn.

Alle wollen dieses geile Leben irgendwie,
doch klappt es so dann selten, meistens nie,
dafür ist es viel zu meise, laut und fett.

Träumend leben und nach vorne streben,
von allen nehmen und selbst reichlich geben,
denn Leben ist im Hier und Jetzt: so nett.